Was tun, wenn plötzlich jemand Hilfe braucht? Genau dieser Frage stellten sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen in der Woche vom 18. bis zum 20. März 2026 – und gewannen dabei nicht nur Wissen, sondern vor allem Mut.

Im Rahmen der Projektblöcke „Grundlagen der Ersten Hilfe“, die von den Lehrerinnen Tanja Valentin und Friederike Lynker durchgeführt wurden, wurde schnell klar: Hier geht es nicht nur um Theorie, sondern vor allem ums Handeln. Insgesamt fünf Klassen nahmen jeweils drei Stunden lang an den Workshops teil und beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Erste Hilfe.

Bereits zu Beginn wurde deutlich, dass Erste Hilfe weit mehr umfasst als große Notfälle. Vom Pflasterkleben bis hin zu lebensrettenden Maßnahmen, jede Form der Hilfe ist wichtig. Diese Erkenntnis zog sich durch das gesamte Projekt. Die Schülerinnen und Schüler lernten nicht nur grundlegende Inhalte kennen, sondern übten auch ganz praktisch, wie man einen Druckverband anlegt, eine Person in die stabile Seitenlage bringt oder eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführt.

Dabei zeigte sich schnell eine besondere Dynamik: Mit viel Engagement, Neugier und gegenseitiger Unterstützung arbeiteten die Schülerinnen und Schüler konzentriert zusammen. Anfangs noch von Unsicherheiten geprägt, entwickelte sich im Laufe der Projektblöcke zunehmend mehr Selbstvertrauen. Viele berichteten im Anschluss, dass sie sich nun deutlich besser vorbereitet fühlen und im Ernstfall eher handeln würden.

Besonders bemerkenswert war, dass einige Schülerinnen und Schüler bereits eigene Erfahrungen mit Erster Hilfe mitbrachten. Diese Vorerfahrungen konnten im Projekt aufgegriffen und erweitert werden. Gleichzeitig wurde allen bewusst, dass man kein Profi sein muss, um zu helfen: Jeder kann einen wichtigen Beitrag leisten.

Die durchweg positiven Rückmeldungen zeigen, wie nachhaltig die Projektblöcke gewirkt haben. Neben dem fachlichen Wissen blieb vor allem eines hängen: die Sicherheit, im Notfall nicht hilflos zu sein. Die Schülerinnen und Schüler gehen nun mit einem gestärkten Gefühl durch den Alltag – und mit dem Wissen, dass Helfen gelernt werden kann.

Text: Friederike Lynker

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