Die Antisemitismus-AG unserer Realschule Menden hat gestern die Kunstaktion des Bündnisses „Pluz+ – Bündnis für Demokratie“ in der Mendener Innenstadt besucht. Anlass der Aktion ist der 77. Geburtstag des Grundgesetzes und die damit verbundenen Werte wie Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde.

An mehreren Standorten in der Fußgängerzone wurden leerstehende Schaufenster künstlerisch gestaltet. Die großformatigen Texte setzen ein sichtbares Zeichen gegen Hass, Ausgrenzung und Rassismus und laden Passantinnen und Passanten zum Nachdenken und zum Austausch ein. Für unsere AG bot der Besuch viele Denkanstöße und spannende Gespräche über Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den verantwortungsvollen Umgang miteinander.

Eine besondere und bewegende Reise erlebten 13 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Realschule Menden gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Schyma und Herrn Mattenklotz Anfang März bei einer mehrtägigen Gedenkstättenfahrt nach Krakau und Auschwitz in Polen. Ziel der Fahrt war es, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und die historischen Orte selbst zu erleben.

In unserer Antisemitismus-AG setzen sich Schüler*innen des 10. Jahrgangs aktiv mit den Themen Antisemitismus, Erinnerungskultur und Gesellschaftliche Verantwortung auseinander.

Die AG findet jeden Dienstag im Anschluss an die 6. Stunde (ab 13:15 Uhr) statt. Gemeinsam arbeiten wir an verschiedenen Projekten, häufig mit direktem Bezug zur Stadt Menden. Dabei kooperieren wir eng mit dem städtischen Projekt „augen auf für Menden“, das sich gegen Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung richtet.

Ein besonderer Schwerpunkt der AG ist die Vorbereitung und Durchführung einer Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz, die vom Land NRW gefördert wird. Diese Fahrt bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Holocaust auseinanderzusetzen und eigene Impulse für eine lebendige Erinnerungskultur zu setzen.

Engagiere dich – für Wissen, Mitgefühl und ein respektvolles Miteinander.

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages engagierte sich die Antisemitismus-AG der Realschule Menden in besonderer Weise, um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Der gemeinsame Tag begann mit dem Besuch eines Gottesdienstes, der an die nationalsozialistischen Verbrechen an den Sinti und Roma erinnerte. Im Anschluss daran setzten sich die Mitglieder der AG in einer Ausstellung vertiefend mit diesem Thema auseinander.

„Seid Menschen!“

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